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Stabat mater

Das Stabat mater des italienischen Barockkomponisten Giovanni Battista Pergolesi zählt bis heute zu den am häufigsten aufgeführten Werken geistlicher Kompositionen. Pergolesi schuf es kurz vor seinem Tod mit nur 26 Jahren und es machte seinen Namen unsterblich. Der Text geht auf ein mittelalterliches Gedicht zurück, dessen Verfasserschaft bis heute ungeklärt ist. Er besingt die Schmerzen der Gottesmutter um den Gekreuzigten. Dieses Motiv der unterm Kreuz stehenden Mutter, in dem sich die tiefsten menschlichen Trauererfahrungen wiederspiegeln hat viele Komponisten inspiriert. Doch Pergolesi schafft eine Besonderheit. Er war eigentlich ein erfolgreicher Opernkomponist. So vertonte er den liturgischen Text als handle es sich um ein Opernlibretto. Dies stieß gerade in Deutschland auch auf Kritik. Und doch entstand so eine seltsame Mischung aus Oper und intensiver Frömmigkeit, die dieses Werk bis heute über alle Konfessionsgrenzen hinweg zu einem der bedeutendsten der Musikgeschichte machte.

Dieses Werk wird von der Rosenheimer Sopranistin Johanna Weiß gemeinsam mit der Altistin Karin Benedikter aufgeführt. Johanna Weiß ist überregional als Solistin in Oper und Konzert tätig. Karin Benedikter sang bereits in Rom vor Papst Benedikt XVI und ist vielgefragte Solistin in Kirchenkonzerten. Die instrumentale Begleitung übernimmt ein Streichquartett, das sich aus Musiklehrern aus dem Chiemgau zusammensetzt. Mitwirkende sind Claudia Ruppert (Violine), Barbara Flechsenhaar (Violine), Angela Büsel (Viola), Götz von der Bey (Cello). Den Continuo Part am Cembalo übernimmt Gudrun Linke, die im Rosenheimer Raum als Kirchenmusikerin arbeitet.