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| Arie |
Eine
Arie ist ein kunstvolles Gesangsstück, das solistisch vorgetragen wird.
In der Regel wird sie vom Orchester begleitet. Es gibt sie in der Oper,
im Oratorium oder in einer Kantate. |
| Barock |
Barockmusik
machte man in der Zeit von etwa 1600 bis etwa 1750. Sie gehört zur
alten Musik.
Frühbarock: 1600-1650 Hochbarock:1650-1710 Spätbarock:1710-1750
Berühmte Barockkomponisten: Antonio Vivaldi (1678-1741), Johann
Sebastian Bach (1685-1750), Georg Friedrich Händel (1685 -1759) |
| Chor |
Ein
Chor besteht aus mehreren Sängern, die in verschiedenen Stimmlagen
singen.
Sopran (hohe Stimmlage bei Frauen) Alt (tiefe Stimmlage bei Frauen)
Tenor (hohe Stimmlage bei Männern ) Bass (tiefe Stimmlage bei Männern) |
| Dirigent |
Der
Dirigent leitet das Orchester und/ oder den Chor. Er steht vor dem
Orchester und zeigt mit dem Taktstock, wie schnell oder langsam, wie
laut oder leise es spielen soll.
Berühmte Dirigenten: Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847; erster
„richtiger“ Dirigent), Claudio Abbado(*1933), Herbert von Karajan
(1908-1989) |
| Dur |
Dur bezeichnet ein
Tongeschlecht (Gegensatz von Moll). Es steht in der Musik in der Regel
für fröhlich, hell, klar |
| Etüde |
Die
Etüde war ursprünglich ein Übungsstück für ein Soloinstrument, um die
Fingerfertigkeit zu trainieren. In der Romantik wurde daraus eine
eigene Musikform mit der man das Publikum durch seine Virtuosität in
den Bann ziehen konnte.
Berühmte Virtuosen: Frédéric Chopin (1810-1839; Klavier), Franz Liszt
(Klavier), Niccolò Paganini (1782-1840; Geige) |
| Freischaffender
Komponist |
Der
freischaffende Komponist ist nicht fest angestellt (z.B. an einem
Fürsten- oder Königshof). Er nimmt bei verschiedenen Arbeitgebern
Aufträge an. Erst gegen Ende des 18.Jahrhunderts (also zu Mozarts
Zeiten) wurde es zunehmend möglich als freischaffender Komponist zu
arbeiten und davon zu leben. |
| Hofkapellmeister |
Der
Hofkapellmeister leitete ab dem 15.Jahrhundert bis Ende des
19.Jahrhunderts an Königs- und Fürstenhäusern die Hofkapelle. Oft
komponierte er auch und unterrichtete die jungen Adligen. Er war auch
für das ordentliche Verhalten und angemessene Kleidung seiner Musiker
verantwortlich. Er leitete das Orchester von seinem Instrument aus (er
spielte und dirigierte also gleichzeitig)
Berühmte Hofkapellmeister: Georg Friedrich Händel, Leopold Mozart
(1719-1787), Josef Haydn (1732-1809), Franz Liszt (1811-1886) |
| Hofkapelle |
Die
Hofkapelle diente zum einen der Repräsentation (zum angeben, je besser
die Hofkapelle, desto höher das Ansehen des Königs oder Fürsten). Zum
anderen der Unterhaltung. Sie spielte bei Abendveranstaltungen, zum
Essen, zu Festen oder Bällen. |
| Hoforganist |
Der
Hoforganist spielte an Fürsten-und Königshäusern zu den Gottesdiensten
die Orgel. Meist komponierte er auch Kirchenmusik, also Orgelmusik für
den Gottesdienst, Messen, geistliche Arien und Lieder. Oftmals gab er
auch Orgelunterricht. Berühmte Hoforganisten: Wolfgang Amadeus Mozart
(1756-1791), Ludwig van Beethoven (1770-1827), Anton Bruckner
(1824-1896) |
| Impressionismus |
Der
Impressionismus ist eine Stilrichtung in der Musik (1890-1920), die
sich an die Romantik anschließt und das Bindeglied zur Moderne ist.
Berühmte Komponisten: Claude Debussy (1862 -1918), Maurice Ravel
(1875-1931) |
| Impromptu |
Ein
Impromptu ist ein kleines Musikstück in der Instrumentalmusik.
Berühmte Impromptus: Acht Impromptus Op. 90 und Op. 142 von Franz
Schubert, Impromptus von Frédéric Chopin und Robert Schumann (1810-1856) |
| Improvisation |
Ein
Musiker improvisiert wenn er einfach so aus dem Moment heraus etwas auf
seinem Instrument spielt. Er hat keine Noten und spielt auch nicht
auswendig. Er erfindet die Melodie im Augenblick des Spielens |
| Kantor |
Der
Kantor ist in einer Gemeinde für die Kirchenmusik zuständig. Oft leitet
er den Kirchenchor, Kinderchor oder Posaunenchor. Er spielt bei den
Gottesdiensten die Orgel und begleitet den Gesang der Gemeinde. Viele
Kantoren waren oder sind auch Komponisten.
Berühmte Kantoren: Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann
(1681-1767) |
| Klassik
(Wiener Klassik) |
Klassik ist eine
Stilrichtung in der Musik. Die Zeit der sog. Wiener Klassik begann etwa
um 1770 und endete 1830.
Berühmte Komponisten der Wiener Klassik: Joseph Haydn ,Wolfgang Amadeus
Mozart, Ludwig van Beethoven |
| Komponist |
Der
Komponist denkt sich Musik aus. Dann schreibt er sie normalerweise in
Noten auf. Heutige Komponisten nehmen die Musik auch auf Tonträgern auf. |
| Kantate |
Eine
Kantate ist ein mehrteiliges Musikstück das besonders im Barock von
großer Bedeutung war. Es ist für Solostimmen (Sänger) , Chor und
Orchester. Es gibt weltliche und kirchliche Kantaten. Bei der
Kirchenkantate dienten meist Bibeltexte als Textgrundlage. Berühmte
Kantaten-Komponisten: Johann Sebastian Bach, Georg Philip Telemann |
| Konservatorium |
Ein
Konservatorium ist eine Einrichtung zur Ausbildung von Musikern und
Musiklehrern. Zu Zeiten Antonio Vivaldis waren es Waisenhäuser in denen
die Kinder von den besten Musikern der Stadt ausgebildet wurden. Erst
seit Ende des 18.Jahrhunderts entstanden dann extra Musikhochschulen,
die man Konservatorium nannte. |
| Konzertmeister |
Der Konzertmeiser war bis
ins 19.Jahrhundert gleichzeitig erster Geiger und Leiter des Orchesters. |
| Moderne |
Die Moderne bezeichnet
eine Stilrichtung der Musik nach 1920.
Berühmte Komponisten: Arnold Schönberg (1874-1951), Béla Bartók
(1881-1945) |
| Moll |
Moll bezeichnet ein
Tongeschlecht (Gegensatz von Dur). Es steht in der Musik in der Regel
für traurig, dunkel, weich |
| Musikdirektor |
Musikdirektor
war ursprünglich der Titel des leitenden Musikers einer Stadt. Seit dem
20.Jahrhundert dann Generalmusikdirektor.
Berühmte Musikdirektoren: Johann Sebastian Bach (Leipzig), Carl Philipp
Emanuel Bach (Hamburg), Robert Schumann (Düsseldorf)
Berühmte Generalmusikdirektoren: Daniel Barenboim (*1942), Karl Böhm
(1894-1981) |
| Nocturne |
Eine
Nocturne ist heute v.a. bekannt als Charakterstück für Klavier aus der
Zeit der Romantik. Es gab aber auch schon im Barock Nocturnes die von
Orchestern gespielt wurden und der Unterhaltung dienten. Im
Impressionismus gab es dann wieder Nocturnes für Chor und Orchester.
Berühmte Komponisten die Nocturnes komponierten: Frédéric Chopin (für
Klavier), Franz Liszt (für Klavier; Liebesträume), Claude Debussy für
(Chor und Orchester) |
| Oratorium |
Ein
Oratorium ist die mehrteilige Vertonung eines meist geistlichen Inhalts
( Eine Art Oper für die Kirche) Sie ist für Solostimmen, Chor und
Orchester.
Berühmte Oratorien: Johannespassion, Weihnachtsoratorium von Johann
Sebastian Bach; Paulus, Elias von Felix Mendelssohn-Bartholdy
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| Orchester |
In
einem Orchester spielen mehrere Musiker zusammen. Ein sog.
Sinfonieorchester setzt sich normalerweise zusammen aus : Holzbläsern:
Flöte mit Piccoloflöte Oboen mit Englischhorn Klarinetten mit Es- und
Bassklarinette Fagotte mit Kontrafagott Blechbläsern: Hörner Trompeten
Posaunen mit Bassposaune Tuba Schlaginstrumenten: Pauken Schlagwerk (z.
B. Trommeln, Becken, Triangel, Glockenspiel und andere Mallets)
Zupfinstrumenten, üblicherweise die Harfe Streichern: 1. Violinen
(Geigen) 2. Violinen Violen (Bratschen) Violoncelli Kontrabässe
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| Prelude |
Ein
Prelude ist ein kleines Klavierstück. Oft Teil eines Zyklus der durch
alle Tonarten geht. Besonders berühmt sind die 24 Preludes Op. 28 von
Frédéric Chopin |
| Programmmusik |
Programmmusik
ist Musik für Orchester oder Soloinstrument. Sie beschreibt die Natur,
ein Fabelwesen oder einen Gegenstand, Geschichten und Landschaften
Berühmte Werke: „Die Moldau“ aus dem Zyklus „Mein Vaterland“ von
Friedrich Smetana (1824-1884) „Bilder einer Ausstellung“ von Modest
Mussorgski (1839-1881)
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| Romantik |
Als
Romantik bezeichnet man die Stilrichtung der Musik v.a. im 19.
Jahrhundert (1790-1890)
Frühromantik: 1790-1820 Hochromantik:1820-1850 Spätromantik:1850-1890
Berühmte Komponisten: Franz Schubert(1797-1828), Robert Schumann
(1810-1856),Richard Strauss (1864-1949)
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| Schubertiade |
Schubertiaden
sind nach dem Komponisten Franz Schubert benannt. Zu seinen Lebzeiten
waren dies musikalische Veranstaltungen (meist in den Salons von
vornehmen Leuten) bei denen seine Musik gespielt wurde. Heute sind es
auch öffentliche Musikfestspiele und Konzertreihen. |
| Soloinstrument
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Es
gibt Musik für mehrere Instrumente (Trio, Quartett, Orchester etc.) und
Musik für nur ein Instrument allein (Soloinstrument/ lat. solus= allein) |
| Sonate |
Eine Sonate ist ein
mehrsätziges Instrumentalstück. Es gibt:
Solosonaten (also für nur ein Instrument, meist Klavier oder Violine)
Duosonaten (meist für ein Streich –oder Blasinstrument + Klavier)
Triosonaten (für drei Instrumente)
Quartette (meist für vier Streicher)
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| Stadtpfeiffer |
Die
Stadtpfeiffer waren vom 14.-18-Jahrundert bei den Städten angestellte
Musiker. Sie waren zuständig für die musikalische Ausgestaltung von
Festlichkeiten der Stadt. Sie bliesen die Zeit-Signale von den Türmen
oder kündigten den Einzug des Landesherren an. |
| Symphonie |
Die
Sinfonie oder Symphonie bezeichnet seit dem 17.Jahrhundert ein
Instrumentalwerk in der Regel ohne Solisten (also nur für Orchester
ohne Soloinstrument oder Sänger oder Chor). Seit Beethoven’s 9.Sinfonie
ist der Einsatz von Sängern und/oder Chor gebräuchlich.
Berühmte Sinfonien:
Sinfonie Nr. 94 „Die mit dem Paukenschlag“ von Josef Haydn, Sinfonie
Nr.41 „Jupitersinfonie“ von W.A.Mozart, Sinfonie Nr.5
„Schicksalssinfonie“ von Ludwig van Beethoven
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| Uraufführung |
Bei einer Uraufführung
wird ein musikalisches Werk zum ersten Mal dem Publikum vorgestellt. |
| Zyklus |
Ein
Zyklus ist ein musikalisches Werk das aus mehreren Stücken besteht.
Diese hängen thematisch zusammen. Berühmte Zyklen: „Kinderszenen“ von
Robert Schumann, „Mein Vaterland“ von Bedrich Smetana, „Die
Winterreise“ von Franz Schubert
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